Während die Rugby-Damen auf dem Rasenplatz trainierten, spielte zum ersten Mal eine Mannschaft des FCP auf dem gerade eingeweihten zweiten Kunstrasen daneben.
Am Tag des Eisheiligen Servatius wurden die Portos eiskalt erwischt und lagen nach zwei Minuten schon in Rückstand. Wie beim Duell in der Halle in Kirchzarten im Winter zeigten die Gastgeber einen technisch versierten Fußball und waren vor allem bei schnellem Umschalten gefährlich. Aber einmal mehr war es Axel, der Mitte der ersten Halbzeit mit einem Fernschuss ausglich. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schlug „Doppelpaxel” erneut zu. Wieder aus gut 18 Metern, aber etwas mittiger vor dem Tor traf er herrlich zum 2:1.
Nach dem Wechsel machten die Blau-Weißen stetig mehr Druck und kommen in der 51. Minute zum Ausgleich. Die Portos wurden in der eigenen Hälfte eingeschnürt und mussten bei einsetzendem Dauerregen mit allen Mitteln dagegenhalten. Des Öfteren gab der Schiri Freistöße in Tornähe, aber die Freistoßflanken waren zu ungenau oder zu weit für die Stürmer, um gefährlich zu werden. Für Entlastung sorgte kurz vor Schluss Ax, der den Ball geschickt abschirmte und dadurch ein oder zwei Fouls zog, die das Spiel beruhigten. So gab es auch kurz vor Ablauf der Nachspielzeit einen Freistoß für die Portos kurz nach der Mittellinie. Der Schiri hatte noch 30 Sekunden auf seiner Uhr. Jan hielt voll drauf und Kenny konnte den Flatterball gerade noch zur Seite abklatschen. Jan löffelte den Ball mit links zum doch etwas glücklichen 3:2 ins Tor. Der Schiri pfiff die Partie nicht einmal mehr an. Alle begaben sich sofort ins Warme, um den Sieg zu begießen, statt weiter vom Regen begossen zu werden. Die Zwischenrunde ist also zum dritten Mal erreicht. Bravo!