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News

08.05.2022

Nach verpenntem Start ein Remis in der Nachspielzeit

FSV Ebringen - FC Portugiesen Freiburg 2:2 (2:1) Die Anfangsphase geht klar an die Heimelf, die mit ihren Mitteln erfolgreich agiert. Wildes und leidenschaftliches Pressing sowie das denkbar einfachste Hausmittel: Ein langer Ball eines Innenverteidigers auf den pfeilschnellen Stürmer - und dieser beschäftigt gleich unsere gesamte Hintermannschaft. Ehe sich der FCP recht sortiert hat, schlagen bereits ein Freistoß und ein Elfmeter hinter Albo ein. Nach 15 Minuten steht es 2:0 für den FSV Ebringen. Ärgerlich, dass beide Entscheidungen fragwürdig sind, dass sich der heute wenig überzeugende Schiedsrichter nach dem Spiel sogar für den Elfmeter-Pfiff entschuldigt. Da werden Erinnerungen an das Auswärtsspiel in Ebnet wach, zu welchem es auch sonst einige Parallelen gibt. Denn wieder einmal übernimmt der FCP etwa einer halben Stunde immer mehr das Kommando und macht abgesehen von der Anfangsphase ein ordentliches Spiel. In Minute 37 sieht Clemens den ballfernen Sechser in Gestalt des starken Dario, der sich im Zentrum frei gelaufen hat und mit einem mustergültigen Steckpass Fred bedient. Letzterer dreht Richtung Tor auf und schiebt cool ins Torwarteck ein. So geht es mit 2:1 in die Halbzeit. Nach dem Pausentrunk dürfen sich die Gäste-Fans über deutlich mehr Laufbereitschaft und Mentalität ihrer Akteure freuen. Ganz klare Torchancen springen dabei nicht immer heraus, zumal fast alle Eckbälle entweder direkt hinters Tor geflankt werden oder kaum an den 5m-Raum kommen. Die Heimelf muss zwar dem höheren Tempo Tribut zollen, bekommt aber immer wieder Verschnaufpausen, weil der FCP nicht jeden Raum sauber ausspielt. Trotzdem gibt es Möglichkeiten: Ein Trumpf bleibt Ricardo, der sich mehrmals über rechts durchsetzt, seinen tollen Querpass trifft Pepe aber leider nicht. Ein Kopfball von Fred nach einer Kevin-Ecke geht knapp übers Tor. In Minute 85 landet die beste Kombination des gesamten Spiels über Hassan, Fred, Pepe, Niegi schließlich bei Kevin, der seinen Schlenzer ins lange Eck leicht zu hoch ansetzt. So ist man bis kurz vor Schluss immer noch im Rückstand und droht mit einer Niederlage heimzukehren. Doch in der 90. Minute holt Ricardo einen Elfmeter heraus, der dieses Mal eindeutig ist. Clemens schaut den Torwart aus und schiebt den Ball in die freie Ecke zum späten 2:2. Auch wenn Ebringen danach nochmal gehörig wackelt, fehlt in den letzten Minuten wie auch in der gesamten Spielzeit die endgültige Präzision beziehungsweise die Ruhe vor dem Tor, um hier noch einen späten Dreier zu entführen. Frühjahrsmüdigkeit, Unvermögen und sicherlich auch Pech sorgen zur Zeit für eine recht geringe Punkteausbeute. Doch bekanntlich kann man sich das Glück ja auch erarbeiten. Die Erste bedankt sich bei Pepe, Niegi und Kevin, die an ihrem spielfreien Sonntag ausgeholfen und gute Leistungen gezeigt haben.

30.04.2022

Ende des Tals der Tränen?

FC Portugiesen Freiburg - SV Munzingen 4:2 (1:1) Die Erste hatte das Spiel scheinbar gut im Griff, aber bei einem langen Ball auf den Flügel kam Darios tackling zu spät, als der Stürmer auf dem Weg zum Tor unterwegs war. Der Schiri pfiff und zeigte sofort in die Mitte des Strafraums, also Elfmeter. Der Schütze traf sicher zum 0:1 (10.). Als die Gedanken schon wieder um eine schlechte Vorstelllung der Ersten kreisten, zeigte nach einer halben Stunde Ricci bei einem langen Pass nicht nur seine Schnelligkeit, als er dem Verteidiger enteilte. Er blieb vor dem Torwart auch cool und traf mit einem Flachschuss zum Ausgleich. Mit dem 1:1 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Pausentee war es immer wieder Freddy, der für Gefahr in der Spitze sorgte. In der 53. Minute zog er in den Sechzehner, ließ den Verteidiger mit einer Pirouette samt Ball aussteigen und schlenzte den Ball Richtung langes Eck. Der Torwart konnte abwehren, aber direkt zu Luca, der mit einem flachen Schuss neben den Pfosten zur Führung traf. Diese wurde unmittelbar danach ausgebaut. Freddy schickte Miguel auf der linken Außenbahn steil. Dessen Flanke verwandelte Fred mit dem Kopf zum 3:1 (54.). Seinen dritten Scorerpunkt verdiente sich Freddy, als er Mohsen in der 57. Minute mit einer Supervorlage bediente und Mohsen auf 4:1 erhöhte. Das 4:2 war an diesem Tag zum Glück nur ein Schönheitsfehler und nicht der Beginn einer Zitterpartie. Allerdings fiel es fünfzehn Minuten vor dem Schlusspfiff früh genug, um die wenigen Zuschauer aufzuschrecken. Aber die Mannschaft ging wieder konzentrierter an die Defensivarbeit und brachte das Ergebnis über die Zeit und endlich wieder einen Dreier unter Dach und Fach. Schöner Sieg, aber zehn tolle Minuten reichen nicht an jedem Spieltag für den Sieg.

30.04.2022

Der kurze Höhenflug ist schnell beendet

FC Portugiesen Freiburg II - SV Munzingen II 1:6 (0:1) Dieses Mal neu in der Aufstellung: Jan Torres als Schiri. Die Mannschaft schaffte es nicht, den guten Trend der letzten Spiele fortzusetzen und ging mit einem sechs Gegentoren vom Platz. Schon in der Anfangsphase hatte Paulo, der wieder das Tor hütete, Glück, als ein weiter Heber von Serrano am Pfosten landete. Aber dieser Serrano war es auch, der dann mit einem Schuss nach knapp einer Viertelstunde für das erste Tor sorgte. Ein weiter Abschlag titschte zwei Mal auf, dann nahm er den Ball mit und trifft zur Gästeführung. Nach einer halben Stunde kann Paulo gerade noch zur Ecke klären. Dann hielt er den Kasten auch bis zur Pause sauber. Nach dem Wechsel reichten dann zehn Minuten, um das Spiel zu entscheiden. In Minute 48 überlegte Paulo bei einem langen Ball in die Spitze, ob er dem Stürmer entgegenkommen sollte. Dieses Zögern genügte für den Stürmer, um ihn zu umlaufen und locker einzuschieben. Fünf Minuten danach wurde die Abwehr mit einem Einwurf über deren Köpfe in den Lauf des Stürmers düpiert. Der lief in den Strafraum und schob überlegt zum 3:0 in die lange Ecke. Kurz danach agierte die Abwehr erneut zu zögerlich und der Stürmer zog einfach ab und traf mit einem Flachschuss. Nach etwas mehr als einer Stunde markierte Demjani, der früher als Torjäger in der Landesliga glänzte, mit einem herrlichen Schuss ins Dreieck den fünften Treffer und komplettierte seinen Hattrick. Eine Viertelstunde vor Schluss servierte Elias nach einem Flankenlauf einen guten Ball in die Mitte, doch Johannes traf mit dem Kopfball aus kurzer Entfernung nur den Torwart. Kurz danach verwandelte Kevin einen Handelfmeter sicher zum Ehrentreffer. Doch zwei Minuten vor dem Schlusspfiff machten die Gäste aus abseitsverdächtiger Position das halbe Dutzend voll. Jetzt heißt es wieder an die Trainingsarbeit!

24.04.2022

Erst fielen die Temperaturen...

SV Ebnet – FC Portugiesen Freiburg 1:1 (1:0) ...dann die Regentropfen und schließlich die Stimmung. Die fünfte Niederlage und das gegen Schlusslicht Ebnet wurde gerade so vermieden. Die Liste der Ausfälle wird auch nach zwei Jahren Pandemie coronabedingt länger, aber auch fußballtypische Verletzungen bleiben nicht aus. Die erste Halbzeit hatte zwei aufregende Szenen, beide mit negativem Ergebnis für die Portos. Nach einer Viertelstunde brachte Fred einen indirekten Freistoß auf das Tor. Der Keeper berührte den Ball und ließ ihn durchflutschen, mithin ein korrekter Treffer. Allein, der Schiri gab ihn trotz heftiger Proteste nicht, weil er meinte, der Torwart hätte den Ball erst hinter der Linie berührt. Immerhin hatte er nach dem Spiel die Größe, sich für den Fehler zu entschuldigen, aber da waren die Punkte schon futsch. Der Schiri war nicht der einzige, dem ein grober Fehler unterlief an diesem Schlechtwettertag. Mitte der ersten Halbzeit bekam Albo einen Rückpass. Als zwei Stürmer ihn unter Druck setzten, versuchte er ein Dribbling. Aber schon am ersten Gegner blieb er hängen und der hatte dann wenig Mühe, den Ball aus vier Metern ins leere Tor zu schieben. Die Portos hatten aber Mühe, Struktur in ihr Spiel zu bringen und so gelangen keine zwingenden Aktionen in Halbzeit eins. Im zweiten Durchgang erhöhten die Portos die Schlagzahl, aber klare Chancen blieben weiterhin rar. Der Ausgleich war dann unkonventionell: einen Freistoß von Tomas verlängerte Fred mit der Schulter ins Tor zum 1:1. Nun begann ein Spiel in eine Richtung, nur gelegentlich unterbrochen von langen Bällen der Ebneter. Aber Fred blieb trotz dreier Hochkaräter ein zweiter Treffer versagt. Erst traf er mit dem Fuß knapp am Pfosten vorbei. Dann brachte er eine Flanke akrobatisch mit dem Kopf Richtung Tor, aber nicht über die Linie und zwei Minuten vor dem Ende bekam er einen Ball acht Meter vor dem Tor quer gelegt und donnerte ihn in den Fangzaun. Es blieb beim bitteren 1:1.

24.04.2022

Bester Einstand ever?

SV Ebnet II – FC Portugiesen Freiburg II 2:4 (1:1) Jeder Spieler träumt von einem Tor in seinem ersten Spiel für einen neuen Verein, aber gleich drei? Ich habe schon viele Berichte für den FCP geschrieben, aber das ist wohl ein Novum. Die Aufstellung war wieder eine neue bei der Zweiten, aber das ist die Regel, nicht die Ausnahme. Und dass der Gegner in Führung geht, ist leider auch Standardprogram, dieses Mal nach wenigen Minuten mit einem Kopfstoß nach Ecke. Nach einer halben Stunde gelang Hassan sein Traumeinstand, als er von Giuseppe in den Strafraum geschickt wurde. Mit einem geschickten Heber überwand er den Keeper und markierte mit seinem ersten Tor für die Portos den Ausgleich. Dabei blieb es bis zur Pause. Fünf Minuten nach dem Wechsel bekam Giuseppe den Ball im Strafraum, brachte aber aus zehn Metern keinen Druck hinter den Schuss und der Torwart konnte parieren. Dann hatte Hassan seinen zweiten Auftritt: an der Sechzehnerkante verlud er einen Verteidiger und schlenzte den Ball dann an den Innenpfosten, von wo er ins Tor prallte zum 1:2. Zehn Minuten später ein wahres Aluminiumfestival: Der Keeper lässt einen Schuss nach vorne abklatschen. Elias sprintet hinterher und knallt den Ball an den Pfosten. Der Abpraller landet bei Hassan, der es wieder mit einem Schlenzer versucht, dieses Mal geht der Ball an den Außenpfosten und springt zum Flügel. Als der Ball dann wieder in die Mitte kommt landet er erneut bei Hassan und der macht den Hattrick zum 3:1. Aber die Zweite liebt die Spannung und so kamen die Ebneter durch eine Ecke, die Sebbo unglücklich ins eigene Tor verlängerte zum Anschlusstreffer (75.). Aber dann gingen die Portos in die Gegenoffensive und auf Vorlage von Hassan Safwan (noch ein Scorerpunkt) machte Severin den Robben. Er zog am Gegner vorbei und traf von der Strafraumlinie mit einem Flachschuss zum 4:2, der erste Sieg nach langer Durststrecke. Nach dem Spiel blieb keiner durstig. Weiter so!

17.04.2022

Die Serie hält auch gegen Merdingen

FC Portugiesen Freiburg - ASV Merdingen 2:3 (1:0) Welche Serie fragt sich der geneigte Leser. Es war die vierte Niederlage in Serie. Wenn Spieler mit einem kompletten Spiel in der Zweiten auf die Bank müssen, dann ist die Personaldecke wieder dünn. Und so fing sich die Erste an Ostern drei Eier. Die erste Halbzeit war ereignisarm, das Highlight setzte Luis, als er nach einer halben Stunde eine Ecke von Timo zum 1:0 Pausenstand einköpfte. Die Gäste, die sich für die Saison auch höhere Ziele gesetzt hatten, blieben bieder in der Auswahl ihrer Mittel, meist lange Bälle in den Sturm um dann die Größenvorteile zu nutzen. Mit fortschreitender Spieldauer gewannen sie mehr und mehr Zweikämpfe und setzten die Abwehr stärker unter Druck. Nachdem Albo einen Eckball mit einem tollen Fußreflex von der Linie gekickt hatte war er kurz darauf geschlagen. Auch hier war es ein Eckball, den der Stürmer aus kurzer Distanz unbedrängt zum Ausgleich einnicken konnte (57.) Die Zitterpartie begann. Als dann ausgerechnet der sonst so abgeklärte Clemens gegen einen Stürmer den Ball verlor, nutzten die Gäste dies zur Führung (70.) Der Stürmer setzt sich auf die Grundlinie ab, dann ein scharfer Pass in die Mitte, der zweite Stürmer schiebt ein. Dann wiederholte sich das Missgeschick auf der anderen Flügelseite. Clemens verliert den Ball, der Stürmer flankt sofort. Der Kopfball prallt von einem Pfosten an den anderen Pfosten und dann zurück in die Tormitte, wo ein Stürmer ihn zum 3:1 ins Tor bugsierte. Kaum ein Aufbäumen zu spüren, dazu Luis und Ricci verletzt ausgewechselt. Nur Fred wollte nicht aufgeben und machte im Zentrum Dampf. Nach einem Zusammenprall mit dem Torwart reklamierte er lautstark Elfmeter, den er nicht bekam. Dafür setzte er mit einem direkt verwandelten Freistoß in der Nachspielzeit den Schlusspunkt, aber das 2:3 bringt keine Punkte.

17.04.2022

Die Serie reißt gegen Merdingen

FC Portugiesen Freiburg II - ASV Merdingen II 2:2 (0:2) Der Zweiten gelang es, die Torflut soweit einzudämmen, das gegen den Drittletzten eine Punkteteilung gelangt. Und das mit einer erneut sehr verblüffenden Aufstellung. Der Trainer als Vorbild auf allen Positionen ist ein schönes Bild und so staunten wir als wir Paulo Pacheco zwischen den Pfosten entdeckten. Und er machte seine Sache sehr gut. An Ostern drängt sich ein Wortspiel mit Überraschungseiern geradezu auf und wir liefern: Mitte der ersten Halbzeit schlug Guido einen weiten Pass auf Giuseppe. Der nahm den Ball gut mit, doch dann zögerte er beim Abschluss und die gute Chance blieb ungenutzt. Im Gegenzug kam ein Stürmer in der Mitte zu einfach durch und ließ Paulo mit einem Flachschuss neben den Pfosten keine Chance. Und als die Hintermannschaft nach dem Anspiel noch die Fehler vorne und hinten diskutierte unterlief Guido ein Fehlpass zu einem Stürmer, der allein auf Paulo zulief und binnen zwei Minuten stand es 0:2. Böse Überraschung. Dabei blieb es bis zur Pause. In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich die Teams über weite Strecken, aber aus einer stabilen Abwehr drängten die Portos auf den Anschluss. Dieser gelang in der 70. Minute. Als Demir einen Ball zu Severin durchsteckte. Severin ließ einen Verteidiger aussteigen und traf mit einem satten Flachschuss von der Sechzehnerkante. Die Zweite drängte auf den Ausgleich. Als Severin wieder einen Schuss im Strafraum abfeuerte, traf er den Arm eines Verteidigers. Alex gab den Elfmeter, der zu lauten Protesten führte. Giuseppe schoss halbhoch, der Torwart war dran, lenkte den Ball aber unter die eigene Latte. Nun wollten die Portos die drei Punkte und die Gäste beklagten fünf Minuten Nachspielzeit, aber der Siegtreffer gelang nicht. Immerhin ein Unentschieden nach langer Durststrecke. Schöne Überraschung!

10.04.2022

Spielen die Quartett?

FC Freiburg-St. Georgen II - FC Portugiesen Freiburg 4:2 (2:0) … frage ich mich, nachdem die Erste die zweite Viererpackung in Folge kassiert hat und sich damit vom Rennen um die Aufstiegsplätze verabschiedet hat. Das Unheil begann früh mit einer Aktion, die sich im Nachhinein als symptomatisch für den Spielverlauf herausstellte. Die Portos hatten mit einem schönen Angriff eine Ecke erzwungen. Diese wurde nicht nur abgewehrt, sondern die Heimelf startete blitzschnell einen blitzsauberen Konter. Beim tiefen Ball in die Schnittstelle der Abwehrkette sah diese nicht gut aus und der Stürmer schob den Ball flach an Albo vorbei ins Netz (12.). Aber fast postwendend gelang der Ausgleich. Luis wurde auf dem linken Flügel steil geschickt, ließ den Verteidiger stehen und traf aus gut 18 Metern mit einem herrlichen Schlenzer unhaltbar in den Knick. Und Mitte der ersten Hälfte wären die Gäste fast in Führung gegangen. Freddy hatte Miguel über die rechte Außenbahn geschickt und von der anderen Strafraumkante traf Miguel die Latte. Die Einheimischen ließen sich nicht lumpen und als Sergio nur zwei Minuten später im Mittelfeld den Ball verlor, donnerte ein St. Georgener den Ball aus 20 Metern ebenfalls an die Latte. Nach einer halben Stunde schlug St. Schorsch das zweite Mal zu: ein Pass in den Strafraum, Albo geht dem Stürmer entgegen, wird umlaufen und der Stürmer schiebt flach ein zum 2:1. Fünf Minuten vor dem Wechsel verdreht sich Sergio auf dem Kunstrasen das Knie. Er biss auf die Zähne und hielt bis zur Pause durch, musste dann aber ausgewechselt werden. War das kein gutes Ende für die erste Hälfte, begann die zweite noch übler: Mit dem ersten Angriff bekamen die Grünen eine Ecke zugesprochen. Diese kam scharf herein, so dass der Stürmer den Ball nur leicht auf das Tor abfälschen musste. Albo zeigte noch einen guten Reflex, konnte den Ball aber nur unter die Latte lenken. Da der Schütze auch die ersten Tore markiert hatte, freute er sich über einen Hattrick, wenn auch keinen lupenreinen. Endlich realisierten die Portos, dass sie aggressiver um ihre Aufstiegschance kämpfen mussten und erhöhten den Druck beim Pressing. Ricci hatte nach gutem Zusammenspiel halblinks im Strafraum eine Schussgelegenheit, doch der Torhüter wehrte ab zur Ecke (55.). Drei Minuten später bekommt Ricci eine Flanke von rechts, doch wieder wird sein Schuss geblockt. Nach gut einer Stunde zeigte Luis ein starkes Dribbling, wieder bekam der Torwart gerade noch die Hände hoch, um zu klären. Bei der nächsten Chance hätte der Keeper den Ball fast ins eigene Tor jongliert, konnte ihn aber schließlich festhalten. Die ungewöhnliche Abwehrtechnik erklärt sich dadurch, dass es sich um einen Feldspieler handelte, der seine Sache im Kasten aber sehr gut machte. Allerdings hätte man sich hier etwas mehr Abgeklärtheit und Mut gewünscht bei den Portos, denn die Spieler wussten um diesen Umstand. Wie Effektivität geht zeigten dann die Einheimischen knapp zwanzig Minuten vor dem Schlusspfiff des Schiris aus dem Elsass. Mit der zweiten gefährlichen Aktion, einmal mehr ein Konter nach schnellem Umschalten erhöhten sie auf 4:1 (72.) Freddy, der viel arbeitete ließ zehn Minuten vor Ende noch einmal Hoffnung aufkommen. Im Zweikampf behauptete er den Ball am Boden, drehte sich vom Verteidiger weg und hämmerte den Ball aus 22 Metern ins Tor. Beim 2:4 half dem Torwart auch das Glück des Tüchtigen nicht. Die Portos warfen nun alles nach vorne, aber zwei Minuten vor Schluss konnte das neu entdeckte Torwarttalent nach einer Ecke einen scharfen Kopfball mit einer Hand wegbugsieren. Wenn wir schon nicht punkten, füttern wir wenigstens das Phrasenschwein: ab jetzt geht es um die goldene Ananas. Doch statt Quartett sollte die Mannschaft lieber Straßenbahnercego spielen. Da gewinnen wenigsten ein oder zwei Portos.

27.03.2022

Der letzte Biss fehlt

SV Blau-Weiss Wiehre Freiburg - FC Portugiesen Freiburg 4:2 (2:0) Für das dritte Spitzenspiel in Folge waren die Rahmenbedingungen für die Spieler optimal: gutes Wetter und der neue Kunstrasen als Spieluntergrund. Nur gelegentlich sorgte ein Pfiff vom benachbarten Kunstrasen, auf dem das zweite Spitzenspiel des Tages zwischen PSV und ESV Freiburg stattfand, für leichte Verwirrung bei den Zuschauern. Diese waren auch gefordert, sich mit Getränken zu versorgen, die Bewirtung war dürftig. Dürftig war letztlich auch die Ausbeute für die Portos aus den Wochen der Wahrheit. Gegen den ESV, der dann auf dem Nachbarplatz gewann, war ein Sieg gelungen, dann aber setzte es zwei Niederlagen. Damit verbunden das Abrutschen auf den fünften Platz. Dabei hatte das Spiel verheißungsvoll begonnen: Schon in der dritten Minute wurde Alex im Strafraum gelegt und der Schiri gab Elfmeter. Luis schnappte sich den Ball, schoss flach in die linke untere Ecke, aber der Torwart tauchte blitzschnell ab und konnte parieren. Fast im Gegenzug die Großchance für die Gastgeber: Tobi verlor im Sechzehner den Ball und Albo konnte mit einer tollen Aktion gegen den Stürmer einen Treffer verhindern (6.). Nach zwanzig Minuten ein Eckball für die Portos, doch im Strafraum trifft ein Angreifer den Ball aus sechs Metern nicht voll und der Schuss wird abgewehrt. Nur zwei Minuten später bekommt Alex im Strafraum die Pille, will dann eher schlenzen als schießen und setzt den Ball neben den Pfosten. Fünf Minuten vor der Pause verschätzte sich Albo bei einer Flanke, so dass der Ball bei einem Stürmer im Fünfer landete. Albo versuchte zu ungestüm seinen Fehler auszubügeln und beging den nächsten, indem er den Stürmer umbügelte. Auch hier gab es für den Schiri kein Vertun. Der Wiehremer allerdings traf vom Elfmeterpunkt zum 1:0. Kurz darauf brachte Luis eine flache Hereingabe in den Strafraum, Sergio traf leider nur den Pfosten. Statt den Ausgleich zu erzielen kassierten die Portos in der vorletzten Minute von Durchgang eins bei der nächsten Ecke per Kopfball das 0:2. Nach dem Wechsel schienen die Portos noch geschockt, denn nach drei Minuten gelang der Heimelf nach einem schnellen Konter das dritte Tor. Aber der ruhig leitende Schiri entschied sofort auf Abseits. Die Portos versuchten zu Chancen zu kommen, doch nun konnte Wiehre sich defensiv orientieren und auf Konter spielen. Nach einer Stunde wieder Glück für die Gäste, als ein Kopfball nach einer Ecke am Pfosten landet. Aber drei Minuten später schlug der nächste Kopfball nach einer guten Flanke zum 3:0 ein (64.). Das Spiel schien gelaufen. Eine Viertelstunde vor Schluss dann doch der Anschlusstreffer. Der eingewechselte Frederick steckte in der Box auf Luis, der den Torwart aussteigen lässt und flach zum 1:3 einschiebt. Und fünf Minuten vor dem Spielende sogar das 2:3. Diesmal ein Kopfballtor für die Portugiesen durch Fred nach Ecke von Freddy. Der Anhang des FCP gab alles, neben dem Platz ging es fast intensiver zur Sache als auf dem Platz. Leider durften die Wiehremer Zuschauer als letzte lachen. Die Portos drängten mit Macht auf den Ausgleich, doch in der Schlussminute führte ein Abspielfehler im eigenen Strafraum zum vierten Treffer der Blauen, über den sich auch die Portistas nicht freuten. Aufholjagd beendet. Dieses Aufbäumen in der zweiten Hälfte muss früher kommen, wenn die Mannschaft auf einen Spitzenplatz will. Die Zweite hat ganz andere Sorgen. Dieses Mal allerdings keine Personalnot, es waren etliche „Wiedereinsteiger“(?) aktiviert worden. So konnte die erste Halbzeit ausgeglichen gestaltet werden und nach einem selbst verschuldeten Rückstand konnte Elias sogar noch vor der Pause ausgleichen. Jan Löffler hatte gleich nach dem Wiederanpfiff eine gute Gelegenheit, traf aber neben den Pfosten. Dann gingen die Gastgeber in Führung und bauten diese kontinuierlich aus, teilweise begünstigt durch leichtsinnige Fehler beim Abspiel oder in der Defensive. Weiter machen wie in der sehr guten ersten Halbzeit muss hier die Devise lauten.

20.03.2022

Harter Platz, hartes Ergebnis

FC Portugiesen Freiburg – SC Mengen 2:5 (1:2) Der Saharastaub, der für teils spektakuläre Himmelsfarben gesorgt hatte, hatte sich wieder gelegt, aber auf dem Hartplatz der Rhodia staubte es gewaltig. Die Gäste aus Mengen waren nicht begeistert von der Platzwahl, zeigten sich aber unbeeindruckt. Sie legten los, wie man es von einem Tabellenführer erwartet. Schon in der zweiten Minute konnte Albo im Fünfer den Ball gerade noch vor einem Stürmer aufnehmen. Nach zehn Minuten zeigte er eine sehenswerte Flugeinlage und wehrte einen Schuss artistisch zur Ecke für die Gäste. Diese Ecke brachte nichts ein. Doch bald darauf gab es wieder einen Eckball, dieses Mal aus der Fankurve des FCP. Der Schütze zog den Ball mit viel Effet und Zug auf den zweiten Pfosten und erzielte mit dem direkt verwandelten Eckball die 1:0 Führung für Mengen. Nach zwanzig Minuten rettete der Pfosten für Albo, der dann den Nachschuss parieren konnte, die Portos fanden bis dahin gar nicht statt. Nach etwas mehr al einer halben Stunde brachte der beste Gästespieler wieder eine Ecke mit viel Zug in den Strafraum. Die Verteidigung der Portugiesen hatte sich auf die Absicherung des zweiten Pfostens konzentriert, doch der Ball kam kurz und der Stürmer brauchte den scharf getretenen Ball nur mit dem Kopf zu streifen, um ihn aus fünf Metern im Tor unterzubringen. Fünf Minuten vor dem Wechsel gelang etwas überraschend der Anschlusstreffer. Luis wurde im Strafraum angespielt, nahm den Ball hoch und erzielte mit einem schönen Drehschuss in den Winkel das 1:2. Dementsprechend waren die Zuschauer guter Dinge für die zweite Halbzeit, doch es hatten sich noch nicht alle mit Stadionbier und Stadionwurst eingedeckt, da lag der Gast wieder mit zwei Toren vorne. Die Portos liefen in einen Konter, den ersten Schuss konnte Albo noch abwehren, gegen den Nachschuss war er machtlos (46.). Doch zehn Minuten später sorgte Timo für den Anschlusstreffer, fast eine Kopie des Tores von Luis. Auch er nahm den Ball im Sechzehner aus der Drehung halbhoch und traf mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 2:3. Nur zwei Minuten später hatte Ricci den Ausgleich auf dem Fuß. Nach einem Getümmel im Strafraum bekam er den Ball am Fünfer, doch vor ihm eine Wand aus fünf Verteidigern und diese konnten den Schuss blocken. In dieser Situation hätte das Spiel kippen können. Doch dann die nächste Unaufmerksamkeit der Portos: nach einem Einwurf kommt der Ball in den Sechzehner und ein Gästestürmer kann mit einem Flachschuss auf 4:2 stellen. Die Portugiesen mühten sich zwar redlich bis zum Schluss der Partie, doch ein echtes Aufbäumen war nicht festzustellen, so dass die Zuversicht der Zuschauer mit fortschreitender Spieldauer schwand. So setzten die Gäste auch den Schlusspunkt in der 90. Minute und erhöhten auf 5:2. Das war deutlich. Die Zweite war erneut in großer Personalnot. Wenn Quim sich auf dem Hartplatz zur Verfügung stellt, sagt das schon viel aus über die Kaderstärke. Und dann musste er auch noch etliche Male hinter sich greifen. Besonders fies war ein Flachschuss, den er vermeintlich über die Latte abwehren konnte. Doch Kevin, der das Spiel pfiff, gab einen Treffer, weil der Ball durch eines von mehreren Löchern im Netz den Weg hinter das Tor gefunden hatte. Immerhin gab es keine zweistellige Pleite, dafür gelang aber auch kein Treffer.

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