Die Portos begannen gut und als die Zuschauer auf die Führung warteten, gelang diese den Gästen. Der Schütze nahm einen langen Ball hervorragend an und zog direkt ab, Albo konnte nur noch hinter herschauen. Ein schöner Treffer, leider auf der falschen Seite. Doch schon nach einer Viertelstunde fiel der Ausgleich nach einer Standardsituation (für die Portos): Einwurf Pascal, Jan verlängert und am zweiten Pfosten verwandelt Luis. Nun waren die Portos am Drücker, aber die Chancen wurden nicht genutzt. Kurz vor der Pause hatte Benny Pech, als sein guter Abschluss nicht im Tor landete.
Dafür zeigte er sich nach der Pause wieder einmal als guter Vorbereiter. Nach einem schönen Dribbling legte er für Luis auf, der zur Führung einschieben konnte (53.) Gut eine Viertelstunde später traf er zum dritten Mal. Von der rechten Außenseite zog er nach innen, schoss dann aus gut 18 Metern und hatte ein bisschen Glück, dass der Ball leicht abgefälscht wurde und der Torwart nicht mehr reagieren konnte (71.). Der erratisch leitende Schiri machte es dann eine Viertelstunde vor Schluss noch einmal spannend. Als ein Gästestürmer mit dem Ball aus dem Sechzehner lief und der Ball womöglich schon die Außenlinie überschritten hatte, traf ihn ein Verteidiger ungeschickt von hinten. Der Schiri pfiff in der selbst entfachten Hektik Elfmeter und die Gäste konnten auf 3:2 verkürzen. Sie versuchten mit allen Mitteln – oft auch sehr robust – einen Punkt mitzunehmen. Die Portos versäumten es, die sich ergebenden Konterchancen zu nutzen und waren froh, als der Schiri das Spiel abpfiff. Die gute Form und Quote von Luis lässt sich an der Tatsache ablesen, dass er allein mehr Tore erzielt hat als die Mannschaft des VfR. Hier darf sich der Rest der Mannschaft gerne anschließen, denn weniger als drei Tore dürfen es nicht sein, um aktuell zu gewinnen.