Die velha guarda trat nicht in Bestbesetzung an, bestimmte aber in der ersten Halbzeit das Spiel. Die Emmendinger aber standen kompakt in der Abwehr und ließen nur wenige Chancen zu. So setze Mike nach einer Viertelstunde einen Kopfball knapp über die Latte. Mitte der ersten Hälfte zielte er mit einem Freistoß aus guter Position wieder ein bisschen zu hoch. Doch zwingende Möglichkeiten ergaben sich zu selten. So machte der Spruch die runde, dass ein guter Angriff de Gäste reichen würde, um sie in Führung zu bringen. Und zwei Minuten vor der Halbzeit wäre es auch soweit gewesen: die Gäste spielten einen schnellen Konter, der Stürmer umkurvte Albo und schoss aufs leere Tor als Fred angeflogen kam und den Ball von der Linie grätschte zur Ecke, die nichts einbrachte.
Nach dem Wechsel waren die Gäste offenbar wacher, denn schon nach zwei Minuten erzielten sie den einzigen Treffer der Partie. Eine Hereingabe wehrte Mo ins eigene Tor, der Schiri gab dem Treffer allerdings dem Stürmer. Da gegen die robuste Abwehr im Sturm die Bälle selten festgemacht wurden, wechselte Jan Torres ins Angriffszentrum. Aber auch er kam nur zu einem Kopfball, denn der gut haltende Keeper parierte. Meist kamen die flanken zu nieder, so dass die Abwehr leichtes Spiel hatte. Mit zunehmender Spieldauer verstärkte sich der Eindruck, dass die Gäste eher einen Treffer nachlegen könnten als dass die Portos den Ausgleich erzielen würden. Und so war es dann auch, nach kurzer Nachspielzeit beendete Schiri Dixa das Spiel. Die velha guarda war im dritten Anlauf im Pokal wieder eine Runde weiter gekommen, aber das war´s dann auch für dieses Jahr.